Ja zu einer leicht regulierten Schulwahl!

‚Freie Schulwahl für alle statt für wenige‘ bringt Vorteile für alle, auch für Lehrpersonen!

Gestern überreichten Vertreterinnen und Vertreter der Vereine ‚Chance Schulwahl‘ und ‚Elternlobby Schweiz‘ eine Petition im Zürcher Kantonsrat. Obwohl eine entsprechende Initiative 2012 abgelehnt wurde, sind die Mitglieder dieser Vereine weiterhin in allen Kantonen aktiv daran, die freie Schulwahl einzufordern.

Die Schulwahl, so wie sie etwa in den Niederlanden bereits vor Jahrzehnten eingeführt wurde, entlastet alle gleichermassen: Lernende, Eltern und Lehrpersonen. Von mehr Chancengerechtigkeit profitiert auch die ganze, von einer immer tiefgreifenderen Spaltung bedrohte Gesellschaft.
Lehrpersonen arbeiten engagierter, wenn die Schülerinnen und Schüler die Schule ausgewählt haben, in der sie unterrichten! Alle, nicht nur gut situierte Eltern können die Schule wechseln, wenn sie unzufrieden sind. Die vielen Rekurse braucht es nicht mehr! Es entsteht kein Chaos, wie die Erfahrung zeigt, denn die meisten Eltern wählen nach wie vor das nächstgelegene Schulhaus.
Der Staat gibt wie bis anhin die Lehrziele vor und kontrolliert, ob diese erreicht werden.
Wettbewerb unter den Schulen führt zu mehr Bildungsvielfalt. Er ist die verlässlichste Methode zur Qualitätskontrolle. Den Moloch der zahlreichen, umstrittenen Qualitätsevaluationen, der lediglich alle Beteiligten belastet und finanzielle Ressourcen verschwendet, braucht es nach Einführung der Schulwahl nicht mehr!
Die meisten Volksschulen in der Schweiz arbeiten gut. Aber es gibt grosse Unterschiede in Bezug auf die pädagogischen Ausrichtungen. Eine Studie zeigt: Eltern, auch sogenannt ‚bildungsferne‘ Eltern, wollen und können (!) selbst darüber bestimmen, welches Unterrichtsmodell den Bedürfnissen ihrer Kinder am besten entspricht. Das hat zur Folge, dass zahlreiche teure Fördermassnahmen obsolet werden.

Damit die Segregation in der Gesellschaft nicht weiter zunimmt, bedarf es einer leichten staatlichen Steuerung. Nur jene Schulen würden Geld von Gemeinden und Kantonen erhalten, welche gleich teuer sind wie die Staatsschulen. Teurere, profitoriente Schulen erhalten kein Geld.
Alle weiteren Argumente, die zeigen, weshalb die freie Schulwahl nur Vorteile bringt, s. unter www.elternlobby.ch.

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