Die grüne Welle als Zeichen einer gelungenen Erziehung


Dass so viele junge Menschen gegen die Klimapolitik rebellieren ist zu begrüssen! Sie haben lange geschwiegen! Ob man nun zu den Befürwortern oder zu den Leugnern des Klimawandels gehört, eines ist klar: Die zunehmende Anzahl Menschen auf diesem Planeten verbraucht zu viel nicht erneuerbare Energie. Es braucht wirksame Massnahmen gegen die selbstverständlich gewordene Verschleuderung von Ressourcen aller Art. Die Industrie ist gefragt, um die Fortführung von Technologien voranzutreiben, damit der Verbrauch von Energien umweltverträglicher wird. Dabei sollen Mobilität und Freiheit nicht allzu sehr eingeschränkt werden.  Von der Politik wird erwartet, dass sie kreative Ideen unterstützt und faire Massnahmen ergreift, etwa um jene zu bestrafen, welche zu viel CO-2 verschleudern. Die neue grüne Bewegung entstand dank der Bereitschaft, der Überzeugung und der Entschlossenheit vieler. Die älteren Generationen werden von einigen engagierten Jungen mit Vorwürfen, ja mit regelrechten Klatschen eingedeckt! Es wird ihnen vorgeworfen, sie hätten in den letzten Jahrzehnten zu wenig gegen den Klimawandel getan. Indes, aus pädagogischer Sicht drängt sich die Vermutung auf, dass Eltern, Grosseltern, Lehrpersonen, kirchliche Seelsorger usw. ausser der Einführung von Katalysatoren auch sonst noch einiges richtig gemacht haben: Die Bevormundung zuhause und in den Schulen hat möglicherweise nachgelassen und dazu beigetragen, dass das Selbstbewusstsein der Jugendlichen gestärkt wurde, das nötig war, um die grüne Welle zu lancieren.



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