Zu kleine Elite an den Schweizer Hochschulen – SVP zieht falschen Schluss – Volksschule wohin? Missstände und Lösungen

Seit Jahrzehnten produziert das Schweizer Schulwesen zu viele Lern- und Verhaltensstörungen, Schulabbrecher usw., obwohl Pestalozzis Kopf-Herz-Hand-Prinzip in vielen Schulen berücksichtigt wird.  Zu viel schulisches Talent bleibt liegen. Schweizer Schulen vermögen nur eine kleine Elite hervorzubringen. Dagegen hilft auch nicht das Abschaffen von Selektionshürden oder das Umgekehrte, das Einführen höherer Selektionshürden.  Mehr Anstrengungen, bessere Leistungen und mehr Disziplin in den Schulzimmern werden gefordert. Indes: Wer in die Schulzimmer blickt, sieht leicht: Die Anstrengungen sind bereits enorm.

Nach dem Schock über die schlechten PISA-Reslutate hiess es, die Neugierde sei besser zu fördern, die Schüler sollten lernen Zusammenhänge zu erkennen, mehr Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen, es sei mehr soziale Kompetenz zu vermitteln.  Auch die Schweizerische Volkspartei (SVP) glaubt zu wissen, weshalb das Schulwesen zu wenig Ekzellenz hervorbringt: Wegen der geltenden Personenfreizügigkeit innerhalb der europäischen Länder kommen zu viele Fachkräfte in die Schweiz, die den Schweizern die Chefposten «wegnehmen». Doch diese Einschätzung ist falsch. Die Ausländer sind nicht der Grund für den Missstand. Der wahre Grund ist: Es gibt zu wenig Schweizer Fachleute, welche über die nötigen Qualifikationen verfügen, um Posten mit viel Verantwortung und hohem EInkommen zu besetzen.

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1 Antwort

  1. Missstände werden zwar aufgezeigt; doch leider führt das nicht zur Selbstreflexion der Bildungsverantwortllichen in den politischen Ämtern.

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