AUFRUF an alle KANTONSPARLAMENTARIERINNEN und KANTONSPARLAMENTARIER

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Die Effektivität des Lehrplans 21 ist heftig umstritten. Sollen alle Lehrpersonen damit arbeiten müssen? Noch haben es die Kantonsparlamentarierinnen und -parlamentarier in der Hand, ein Mitspracherecht einzufordern. Aber die Zeit drängt.Tun sie es nicht, müssen Tausende Unterschriften gesammelt werden, um zu verhindern, dass die Schulen mit diesem „Jahrhundertwerk“ bevormundet werden. Der Lehrplan 21 ist widersprüchlich: Einmal werden die Grundkompetenzen nicht mehr für jedes Schuljahr angegeben wie bis anhin. Die Lehrpersonen müssen diese selber bestimmen, damit die Lernenden der einzelnen Klassen die Lehrziele erreichen. Andererseits ist die Vorgabe der mehr als 4000 Kompetenzen exorbitant hoch und unübersichtlich. Das wird dazu führen, dass die Kreativität und die Spontaneität der Lehrpersonen abnimmt, weil viele getrieben sein werden,  jeden Tag mindestens zwei oder drei vorgegebene Lehrziele zu erreichen und zu dokumentieren. Es ist nicht einzusehen, weshalb mit diesem Monstrum Lehrpersonen, Eltern und Kinder bevormundet werden sollen. Die Mindestanforderungen sollen für jedes Schuljahr vorgegeben bleiben. Mehr braucht es nicht. Unterschiedliches Lehr- und Lerntempo wird es immer geben, unabhängig vom Lehrplan 21 und den Lehrmitteln. Der neue Lehrplan ist kein geeignetes Mittel zur beschlossenen Förderung der Harmonisierung. Eine einheitliche Regelung der Anzahl und der Zeitpunkte der Einführung der Fremdsprachen in der Deutschschweiz aber schon!

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