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Schule evoziert unnötiges Leid

Die Institution Schule evoziert viel Leid und versucht anschliessend, dieses mit einer wahren Dienstleistungsindustrie wieder aus der Welt zu schaffen. Alles beginnt mit dem Unterrichtsmodell. Nicht alle Kinder und Jugendlichen werden im Frontalunterricht genügend gefördert. Studien belegen, dass die Über-, beziehungsweise die Unterforderung drastisch zunimmt. Finanziell gut situierte Eltern können ausweichen und alternative Schulen wählen, die das Lerntempo in den alles entscheidenden Selektionsfächern individualisieren, sodass ihre Kinder nicht zu kurz kommen. Andere leisten sich teure Nachhilfestunden oder nehmen die lokale, von der Schule und den Steuerzahlern bezahlte Hausaufgabenhilfe in Anspruch. All das wäre nicht nötig, wenn Eltern und Schüler ein ihren Bedürfnissen besser entsprechendes Schulmodell wählen könnten. Schweden und die Niederlande beweisen das. Einigen „Chefpädagogen“ scheint es zu gefallen, dass die Eltern von der Schule nicht ent-lastet sondern eher be-lastet werden, jedenfalls solange so viel Geld damit zu verdienen ist.

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