Institutionalisierte, von den Lehrpersonen zu erteilende Hausaufgabenhilfe

Institutionalisierte Hausaufgabenhilfe

Was tun wir der Volksschule, was tun wir den Schülerinnen und Schülern, den Eltern und den Lehrpersonen alles an?

In der Institution Schule fördern wir unzählige Leidtragende und versuchen anschliessend, dieses Leid mit einer wahren Dienstleistungsindustrie wieder aus der Welt zu schaffen . Alles beginnt mit dem Unterrichtsmodell. Nicht alle Kinder und Jugendlichen werden im Frontalunterricht genügend gefördert. Studien belegen, dass die Über-, beziehungsweise die Unterforderung drastisch zunimmt. Finanziell gut situierte Eltern können ausweichen und alternative Schulen wählen, welche beispielsweise das Lerntempo in den alles entscheidenden Selektionsfächern individualisieren, sodass ihr Kind nicht zu kurz kommt. Die anderen leisten sich wenigstens teure Nachhilfestunden oder nehmen gerne die lokale, von der Schule und den Steuerzahlern bezahlte Hausaufgabenhilfe in Anspruch. Aber nachweislich braucht es den ganzen künstlich erzeugten Hausaufgabenhilfe-, Nachhilfe- und Prüfungsvorbereitungssektor nicht, wenn Eltern und Schüler ein ihren Bedürfnissen besser entsprechendes Schulmodell wählen können. Schweden und die Niederlande beweisen das. Einigen (Chefpädagogen) scheint es zu gefallen, dass die Eltern von der Schule nicht entlastet sondern eher belastet werden, solange so viel Geld damit zu verdienen ist. Und die Lehrpersonen? Bei der Lehrerlobby Zürich tun sich einige zusammen, um darüber zu beraten, wie sie sich gegen immer mehr vom Staat auferlegte zusätzliche Belastungen wehren können.

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