„Das NEIN zum Gegenvorschlag ist ein Rückschritt.“

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„Das NEIN zum Gegenvorschlag ist ein Rückschritt, der bevormundet.“ 

 

(Abstimmung v. 25.11. über die Grundstufe)

 

Die Lehrerinnen- und Lehrerlobby Zürich ist enttäuscht darüber, dass der Gegenvorschlag des Kantonsrats abgelehnt worden ist. Dass ab 2014 mehr als 80 Kindergärten nicht mehr weiter mit dem System der Grundstufe arbeiten dürfen ist pädagogisch abträglich und bedeutet eine grosse Bevormundung für Kinder, Eltern, Lehrpersonen, Schulleitungen und Gemeinden, welche seit vielen Jahren mit diesem Unterrichtsmodell beste Erfahrungen gemacht haben.

Immerhin hat der Gegenvorschlag 45 Prozent JA-Stimmen erhalten. Das sind 16 Prozent mehr Stimmen als für die flächendeckende Einführung der Grundstufe (PRIMA-Initiative). Das stimmt vorsichtig optimistisch. Offenbar gibt es immer mehr Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, welche die Freiheit,  eine  Unterrichtsart wählen zu können der obligatorischen Einführung eines einzigen Einheitssystems vorziehen. Aus pädagogischer Sicht ist das sinnvoll, weil die Motivation zum Lernen beim einzelnen Kind auch davon abhängt, in  welchem didaktischen System es beschult wird.

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