Acht Argumente gegen die Einführung des Lehrplans 21

ARGUMENTE :

unübersichtlich: Trotz Abspeckung von 20% umfasst der LP21 immer noch 3600 Teilkompetenzen.

Jahresziele für die einzelnen Stufen werden nicht formuliert. Sie müssen von den Lehrpersonen erarbeitet werden.

– ungeklärte Dokumentation der Kompetenzen: Wie umfassend sollen Lernende und Lehrpersonen das Erreichen der Teilkompetenzen dokumentieren?

– Es besteht die Gefahr von Dauerstress, wenn die Schulen das Erreichen, bezw. Nichterreichen der vielen Teilkompetenzen fortlaufend dokumentieren müssen.

– ungeklärte Bewertung: Es können flächendeckend unnötige, pädagogisch abträgliche Bewertungssysteme eingeführt werden, welche Lehrpersonen, Kinder und Eltern bevormunden.

Entmachtung und Bevormundung der Schulleitungen

Noten könnten abgeschafft werden. Das würde einigen gefallen. Anderen überhaupt nicht.

-zu wenig Diversifikation bei den Schulmodellen: Um jenen 20% jener Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden, welche tagtäglich unter-, bewz. überfordert sind (die Lehrziele nicht erreichen) genügt nicht ein einheitliches Unterrichtsmodell. Es braucht autonome Schulen mit verschiedenen pädagogisch-didaktischen Profilen.

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